Narrative vom Landleben werden für gewöhnlich von Städtern gemacht und verbreitet. Journalisten, Reporter und Kameraleute, Verleger, Kritiker und Buchhändler, Redakteure, Dramaturgen und Kulturfunktionäre sind fast ausschließlich Städter, und selbst wenn sie „draußen“ wohnen, sind ihre Arbeitsorte städtisch. Ich selbst bin da keine Ausnahme.
Ich erzähle in diesem Buch nicht die „Wahrheit über das Landleben“. Ich bin kein geborener Uckermärker, kein Bauer und ich bin auch nicht familiär vernetzt. Aber ich kenne beide Seiten, die Berliner und die Einheimischen, und sitze oft genug zwischen den Stühlen. Ich höre die gegenseitigen Zuschreibungen und spüre die Konflikte und vor allem: Ich kann gar nicht anders als zu erzählen.
Auf den Seiten des „Tagebuchs“ findet Ihr Geschichten aus dem Forsthaus, aus dem Dorf und der Gegend um Boitzenburg. Anders als in Blogs sonst üblich stehen die ältesten Beiträge in der folgenden Liste oben. Auf den einzelnen Blogeinträgen findet sich unten einen Navigationsleiste, mit der Ihr Euch vorwärts oder rückwärts durchklicken könnt. Wo möglich habe ich auf meine Podcast und interessante Seiten verlinkt.